eingestellt von Markus Kaufmann (Koeln-vernetzt.info /KJW Köln e.V.),
am Freitag, 26. Februar 2010
in Beratung und Hilfe, Politik, Wohnen
Die Haushaltslage der Stadt Köln ist so dramatisch wie noch nie.
Über 500 Millionen Euro fehlen alleine für das Jahr 2010 im
kommunalen Haushalt, um damit die bestehenden Leistungen auf dem
bisherigen Niveau fortführen zu können.
Verwaltung und Politik stehen vor einer Aufgabe, die nur mit
einer gemeinsamen Anstrengung von Bund, Land und Kommune zusammen mit
den Bürgerinnen und Bürgern gemeistert werden kann.
Wir sind mit vielen Kölnerinnen und Kölnern einig, dass diese
Situation nicht mit kurzfristigen und kurzsichtigen Kürzungen von
(lebens-) notwendigen Leistungen und Angeboten bewältigt werden darf.
Köln hat nur dann Zukunft, wenn die vorhandenen Strukturen für
Erziehung, schulische und außerschulische Bildung, Betreuung,
Daseinsvorsorge, Qualifizierung, Arbeit und Beschäftigung, Wohnen,
Freizeit und kulturelle Bildung usw. erhalten bleiben.
Darin sind sich alle einig. Die demokratischen Parteien im
Bund, im Land und in Köln definieren Betreuung, Bildung, Partizipation,
Arbeit und Beschäftigung und Integration als Leitlinien ihres
politischen Handels.
So stellt auch der Kölner Oberbürgermeister, Jürgen Roters, die
Wahrung des sozialen Friedens und den Erhalt der sozialen Balance in
Köln in den Mittelpunkt seines Wirkens.